11 January 2007

Home Sweet Home

Ich weiss, ich bin sehr sehr spaet, aber ich wuensche euch allen noch ein gesegnetes, gesundes Jahr 2007. Mensch, wir sind schon im Jahr 2007, wie die Zeit rennt...
Mein Jahr 2006 war sehr durchwachsen, aber praegend fuer dieses Jahr waren neue Erfahrungen, viele Veraenderungen und eine neue Kultur.
Nach erfolgreich bestandenem Abitur bin ich im August ins Ungewissene geflogen um zu sehen wie es sich so lebt als Au Pair. Und es war anders...
Ein anderer Alltag, ohne Klausuren, ohne stundenlanges Lernen, ohne Gemeinde (anfangs), aber auch ohne Familie und Freunde. Am Anfang war es fuer mich sehr schwer mich ohne mein bekanntes Umwelt und vertraute Gesichter zu orientieren. Zuerst fuehlte ich mich orientierungslos, richtungslos. Das schlug sich dann in Antriebslosigkeit, Hoffnungslosigkeit um. Ich muss schon sagen, die ersten Monate waren nicht leicht fuer mich zumal ich sehr an die [imagine]-Jugendarbeit gebunden war.
Naja ich konnte mich auf meinen Ueberraschungsurlaub freuen. Die Wochen vergingen, es waren nur noch Tage bis ich wieder zu Hause sein werde in der Heimat, die Aufregung wurde immer grosser. Nachdem ich dann endlich in dem Doerfchen Bulleritz angekommen, staunte meine Familie nicht schlecht. Die ersten Reaktionen auch von meinen Freunden auesserten sich immer aehnlich in Sprachlosigkeit, manchmal auch Traenen, aber alle brauchten ein paar Minuten um es zu fassen. Meine Eltern brauchten sogar ein bis zwei Tage...
Nach den ueberstandenen Weihnachtstagen mit allen moeglichen Hoehepunkten wie Krippenspiel, Bescherung auch das leckere Essen muss hier aufgefuehrt werden, verbrachte ich mit [imagine] ein paar Tage im Nocherzgebirge auf der Lutherhoehe. Leider ging die Zeit viel zu schnell vorbei, so dass ich mich am 31.12. schon wieder verabschieden musste. Es war ein sehr schoener Abschied, sehr traenenreich. Ich glaube, wenn ich jetzt versuchen woellte, das auszudruecken, was ich in dieser halben Stunde gefuehlt habe, muesste ich ein Buch schreiben.
Jedenfalls kann ich dazu nur sagen, ich bin sehr sehr dankbar dafuer solche lieben Menschen kennen gelernt zu haben. Und das hat mich wieder daran erinnert, dass die Freundschaften und Beziehungen untereinander nicht mehr menschlich sein koennen.
Den Silvesterabend verbrachte ich in Dresden mitten unter Massen an Feuerwerkskoerpern, die einfach zu laut und zu viel waren und ungluecklicherweise sehr oft von angeheiteren Leuten geschmissen wurden, was das Ganze nicht viel angenehmer machte. Nachdem alle heil und ohne Verletzungen nach Hause gekommen sind, selbst mein Auto hat keinen Schaden davon getragen, legte ich mich fuer 2 Stunden ins Bett um 5 Uhr wieder frisch und munter-das Gegenteil war der Fall- aufzustehen und die Reise in mein zweites Zuhause anzutreten.
Ich war froh, als ich endlich wieder schlafen konnte, denn im Flugzeug kann man das nicht Schlaf nennen.
Der Besuch zu Hause hat mir viele Sachen aufgedeckt und mich erkennen lassen wofuer ich in dem Jahr 2006 besonders dankbar sein kann.
Ja, ich musste mich in meiner Ausfuehrung ziemlich zusammenreissen, aber ich danke trotzdem jedem, der sich bis hierher durchgekaempft hat. Ich wuensche euch noch ein wunderschoenen Tag.



1 comment:

Matze said...

Hab mich echt gefreut, dass du mit zur Rüste gekommen bist!
*Grüße von Oßling nach Newton rüberwirf*

Liebe Grüße + be blessed

PS: Danke für das coole Telefongespräch am 12.01. ;-)